Donnerstag, 15. Februar 2018

Eis- und Funsportzentrum West: Flutlicht repariert

Eis- und Funsportzentrum West: Flutlicht repariert - Abendlauf findet wieder statt

Das Eis- und Funsportzentrum hat wieder ohne Einschränkungen geöffnet. Nach der Reparatur der Flutlichtanlage können die Besucherinnen und Besucher auch dann eislaufen, wenn es schon dunkel ist. Anfang der Woche war auf der Eisbahn die Flutlichtanlage ausgefallen, so dass der Betrieb nur bis Einbruch der Dunkelheit möglich war. Nachdem die Reparatur nun weitgehend abgeschlossen ist, können die Münchnerinnen und Münchner auch abends wieder im Eis- und Funsportzentrum West Schlittschuhlaufen. Der Betrieb in den Eissportzentren West und Ost läuft noch bis Sonntag, 11. März.

Die Öffnungszeiten des Publikumslaufs im städtischen Eis- und Funsportzentren West sind in der Regel vormittags von 9.30 bis 12.30 Uhr und nachmittags von 13.30 bis 16 Uhr. Abhängig von den Eisverhältnissen kann es jedoch sein, dass die Eislaufbahn am Samstag- und Sonntagnachmittag erst nach einer weiteren Eisbereitung wieder benutzt werden kann. Am Mittwochabend besteht ebenso die Möglichkeit von 17 bis 22 Uhr und am Samstagabend von 20 bis 22 Uhr die Eislaufbahn zu nutzen.

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Freitag, 27. Oktober 2017

Kita-Platz: Revision der Stadt vor dem Bundesverwaltungsgericht erfolgreich

(27.10.2017) Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat jetzt in letzter Instanz entschieden, dass die Stadt die Aufwendungen für einen durch eine Familie selbst beschafften höherpreisigen Kita-Platz nicht übernehmen muss.

Das Gericht hat klar gestellt, dass der Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung sowohl durch einen Platz in jeder öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung als auch durch einen Platz bei einer Tagesbetreuungsperson erfüllt wird. Kindertageseinrichtungen und Tagespflege sieht das BVerwG als gleichwertig an.

Die Stadt ist auch nicht verpflichtet, einen kostenfreien oder kostengünstigen Platz nachzuweisen.

Zur Frage der Zumutbarkeit der Beitragshöhe für eine private Kindertageseinrichtung hat das BVerwG auf die bereits vorhandenen gesetzlichen Unterstützungsmöglichkeiten verwiesen: Eltern können für jegliche Einrichtung einen Antrag auf finanzielle Hilfe im Rahmen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe stellen.

Stadtschulrätin Beatrix Zurek: „Es ist aus der Sicht der Landeshauptstadt sehr positiv, dass das bestehende Münchner System zur Unterstützung der Eltern bei der Platzsuche durch das Gericht bestätigt wurde und damit fortgeführt werden kann. Die Elternberatungsstelle im Referat für Bildung und Sport kümmert sich individuell um jeden einzelnen Fall. Das Urteil hat für alle Beteiligten - Eltern, Kita-Träger und Kommunen - bei der Auslegung des Rechtsanspruchs auf frühkindliche Förderung ein großes Stück mehr Klarheit geschaffen.“

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Gestaltung von Erinnerungstafeln und -stelen für die Todesopfer des NS-Regimes

(26.10.2017) Der Kulturausschuss des Münchner Stadtrats hat heute über die Gestaltung der Erinnerungstafeln für die Todesopfer des NS-Regimes an Hauswänden und alternativ auf Stelen im öffentlichen Raum vorberaten. Vorangegangen war ein Wettbewerb, den das städtische Kulturreferat durchgeführt hatte. Eine Jury hatte sich für den Entwurf des Gestalters Kilian Stauss ausgesprochen. Er sieht Schildflächen aus vergoldetem Edelstahlblech vor, die etwa 12 auf 12 Zentimeter groß sind und auf einer Edelstahlunterkonstruktion angebracht sind. Sie können an Wänden und an Stelen angebracht werden. Auch die Kombination mehrerer Tafeln ist denkbar. Neben biografischen Daten der Todesopfer können optional auf Wunsch von Angehörigen auch Portraits als gerasterte Bildelemente angebracht werden.
Der Kulturausschuss empfiehlt der Vollversammlung am 23. November, der Vorauswahl der Jury zu folgen und die Tafeln umzusetzen.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Münchner Stadtrat mit zeitgemäßen Formen des Erinnerns und Gedenkens. Insbesondere der Umgang mit der NS-Vergangenheit und mit den Opfern des nationalsozialistischen Terrorregimes ist in diesem Zusammenhang Thema. Der Stadtrat hatte sich nach kontroversen öffentlichen Diskussionen gegen das Projekt „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig auf öffentlichem Grund entschieden. Am 29. Juli 2015 hat der Stadtrat den Auftrag erteilt, stattdessen Erinnerungstafeln für das individuelle Erinnern an die Todesopfer des Nationalsozialismus entwerfen zu lassen. Vorgabe war es, dass diese Tafeln an Hauswänden oder auf Stelen auf Augenhöhe der Passanten platziert werden.

Das Kulturreferat hatte einen Gestaltungswettbewerb durchgeführt, zu dem zehn von einer Jury ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen wurden. Sechs Entwürfe sind eingegangen und wurden begutachtet. Die Einreichung von Kilian Stauss, die im Laufe des Wettbewerbs auch auf ihre technische Umsetzbarkeit überprüft wurde, hat die Jury überzeugt. Die Jury bestand aus namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus Kunst- und Zeitgeschichte, aus Münchner Museen, und von Opferverbänden, vom Stadtarchiv München sowie der Stadtratsfraktionen.

Wenn der Stadtrat in seiner Vollversammlung am 23. November 2017 endgültig entschieden hat, geht die Zuständigkeit für das weitere Verfahren auf die Koordinierungsstelle im Stadtarchiv über, die seit Januar 2017 besteht. Zwei Fachhistoriker sind dann die erste Anlaufstelle für Angehörige, Verbände und andere Initiatoren für Erinnerungstafeln, unterstützen sie bei ihren Recherchen zu den einzelnen NS-Todesopfern, holen die behördlichen Einzelgenehmigungen für die Stelen im öffentlichen Raum ein, beauftragen die Herstellung des jeweiligen Gedenkelements und sorgen auch für die angemessene Pflege der Erinnerungszeichen.

In der ersten Umsetzungsphase bis Ende 2020 hat die Stadt München 150.000 Euro Sachmittel für ca. 100 Tafeln und 100 Stelen eingeplant. Auch eine private (Teil-) Finanzierung von Tafeln oder Stelen ist möglich.

Weitere Informationen zum Gestaltungswettbewerb sowie weitere Visualisierungen der Erinnerungstafeln und Stelen bei der Pressestelle des Kulturreferats unter presse.kulturreferat@muenchen.de oder Tel. 089/ 233 26005. Auskünfte zum geplanten Umsetzungsverfahren erteilt das Stadtarchiv, Kontakt: andreas.heusler@muenchen.de oder Tel. 089/ 233 30815.

Foto (c) stauss processform, Professor Kilian Stauss

Freitag, 14. Juli 2017

Grünes Licht für die Tram durch den Englischen Garten

(14.7.2017) Ministerpräsident Horst Seehofer hat Oberbürgermeister Dieter Reiter gegenüber zugesagt, dass die Staatsregierung die Tram durch den Englischen Garten nicht weiter blockieren wird. OB Reiter: „Das ist ein Durchbruch im jahrelangen Ringen um dieses wichtige Projekt und eine sehr gute Nachricht für die Münchnerinnen und Münchner. Ich freue mich, dass sich jetzt der Ministerpräsident der Sache angenommen hat. Der Freistaat, als Eigentümer des Englischen Gartens, wird einer Tram durch den Park damit nicht mehr widersprechen. Die ablehnende Haltung des Finanzministeriums gegen eine batteriebetriebene und umweltfreundliche Tram konnte ich nie nachvollziehen.“ Oberbürgermeister Dieter Reiter wird die Verwaltung noch heute beauftragen, möglichst schnell eine Beschlussvorlage zu erarbeiten und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen. Die Tram-Nordtangente ist ein wichtiger Baustein für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in München. Durch die Schaffung neuer attraktiver Direktverbindungen zwischen den einwohnerstarken Stadtteilen Neuhausen, bzw. Schwabing und Bogenhausen werden sowohl die U-Bahnlinien als auch die Umsteigestationen in der Innenstadt entlastet, da mehr Fahrgäste direkt und schnell nördlich an der Innenstadt vorbeifahren. Die Tram-Nordtangente ist somit eine sehr sinnvolle tangentiale Ergänzung des Münchner Straßenbahnnetzes, die relativ schnell realisierbar ist. Bereits 1998 hatten die Stadtwerke München GmbH (SWM) bei der Regierung von Oberbayern die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens für die Straßenbahnstrecke durch den Englischen Garten beantragt. Dieser Antrag wurde 2001 abgelehnt. Die Ablehnung wurde damit begründet, dass die Oberleitung das Gartendenkmal Englischer Garten beeinträchtigen würde. Inzwischen ist diese Begründung allerdings obsolet, da die Tram die Strecke durch den Englischen Garten heute per Akkubetrieb zurücklegen kann und somit keine Oberleitung erforderlich ist.

Donnerstag, 10. November 2016

Stadt sucht Tagesbetreuungspersonen


Die Kindertagespflege in Familien der Stadt München steht für individuelle Betreuung, Bildung und Erziehung der Tageskinder in familiärer Atmosphäre und kindgerechtem Umfeld. Unter allen Kinderbetreuungsangeboten ist die Kindertagespflege in Familien ein bedeutender Baustein und die Münchner Tagesbetreuungsperson leisten einen wichtigen Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

Montag, 7. November 2016

Infoveranstaltung: Stadt sucht Interessentinnen und Interessenten für Eröffnung von Großtagespflegen

Wann/Wo:  8. November von 18.30 - 20.30 Uhr im Stadtjugendamt in der Prielmayerstraße 1

Das Angebot an Betreuungsplätzen der Münchner Großtagespflege wird ausgebaut. Das Sachgebiet Kindertagesbetreuung des Stadtjugendamtes München sucht deshalb Interessentinnen und Interessenten, die eine Großtagespflege eröffnen wollen.

Mittwoch, 2. November 2016

Regenwald-Kalender 2017: Klimapartnerschaft unterstützen

(2.11.2016) Auch für 2017 gibt es wieder einen Regenwald-Kalender zur Klimapartnerschaft München – Asháninka. Der Kalender (DIN A3, Querformat) enthält farbenprächtige Fotos aus dem amazonischen Regenwald, der Erlös des Kalenders kommt direkt Asháninka-Dorfgemeinschaften zugute.

Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt: „Der Regen-wald-Kalender ist eine wunderbare Geschenkidee zu Weihnachten. Er verzaubert zum einen durch seine tollen Bilder aus dem peruanischen Regenwald. Zum anderen bietet er Informationen über Münchens Klimapartnerschaft mit den Asháninka in Peru und die von München unter-stützten Projekte zum Regenwaldschutz.“

Die Asháninka sind ein indigenes Volk aus dem peruanischen Regenwald, mit dem München seit 19 Jahren eine Klimapartnerschaft verbindet. Im Mittelpunkt der Partnerschaft München – Asháninka steht der gemeinsame Wille zum Klimaschutz hier wie dort. Das gemeinsame Ziel ist es, den Regenwald zu schützen und den Lebensraum für indigene Menschen im amazonischen Regenwald zu erhalten.

Die Stadt München und das Nord Süd Forum München e.V. unterstützen Projekte der Asháninka-Dorfgemeinschaften im peruanischen Regenwald, unter anderem zur Wiederaufforstung des Regenwaldes, zur Sicherung offizieller Landtitel und zur Förderung von Einkommensmöglichkeiten für die Familien, zum Beispiel durch Schmuckherstellung oder Kaffeeanbau.

2016 konnte durch den Kalenderverkauf ein Rechtsanwalt finanziert werden, der die Dorfbewohner im Kampf gegen das illegale Eindringen einer Holzfirma in ihr Territorium unterstützt.

Der Kalender kostet 10 Euro (zuzüglich Versandkosten). Herausgegeben wird er vom Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt, Fachstelle Eine Welt. Bestellungen sind per E-Mail an AKMA@nordsuedforum.de und telefonisch unter der Nummer 85 63 75 23 möglich. Bitte bei der Bestellung den vollständigen Namen und die Anschrift angeben.