Samstag, 24. September 2016

OB Reiter zum Tod von Max Mannheimer

(24.9.2016) Zum Tod von Max Mannheimer erklärt Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Der Tod von Max Mannheimer ist ein großer Verlust für unsere Gesellschaft und insbesondere für die Stadt München. Ich habe ihn und sein großes Engagement sehr geschätzt. 
Max Mannheimer war als Überlebender des Holocaust einer der wichtigsten Mahner und Versöhner in einer Person und ein herausragender Botschafter des demokratischen Deutschlands. 
Unermüdlich ist er in den letzten Jahrzehnten unterwegs gewesen, um die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach zu halten und gerade junge Menschen für diese Zeit zu sensibilisieren. 
Sein Motto war, wie es das Motto von uns allen sein muss: Wir dürfen nicht vergessen. 
Max Mannheimer wird uns fehlen."

Donnerstag, 22. September 2016

Zweiter Bürgerworkshop zum Bahnübergang Fasanerie

Luftbild Bahnübergang 
Das Baureferat lädt zum zweiten Bürgerworkshop für die künftige Platzgestaltung am Bahnübergang Fasanerie ein. Er findet am Donnerstag, 22. September, ab 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle an der Georg-Zech-Allee 15-17 statt. 

Im ersten Workshop am 27. Juli wurden der aktuelle Sachstand des Projektes vorgestellt und die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger gesammelt. Im nun anstehenden zweiten Teil wird gezeigt, wie mit den gesammelten Ideen umgegangen werden kann. 

Der beschrankte Bahnübergang in der Feldmochinger Straße soll durch eine weiter südlich neu entstehende Unterführung ersetzt werden. Für den Rad- und Fußgängerverkehr wird am derzeitigen Bahnübergang eine separate Unterführung erbaut, die auch die Bahnsteige der S-Bahn erschließt.

Mittwoch, 21. September 2016

„Checkpoint Charlie“ auf dem Marienhof

(16.9.2016) Ein Nachbau des Berliner „Checkpoint Charlie“ des Künstlerkollektivs geheimagentur ist noch bis Sonntag, 9. Oktober auf dem Marienhof hinter dem Rathaus aufgestellt.

Mit ihrem Projekt UNLIMITEDLIMITED wird zu Begegnungen zwischen „Menschen von Drinnen und Menschen von Draußen“ eingeladen: Münchnerinnen und Münchner, die in Sicherheit leben, und solche, die aus der Unsicherheit kommen oder weiterhin in ihr leben müssen, wie Menschen, die aus Krisengebieten geflüchtet sind, oder sich außerhalb oder am Rande unserer sozialen Gesellschaft und Netzwerke befinden, sollen sich kennenlernen, austauschen und eventuell durch weiterführende Kontakte gegenseitig Hilfe leisten. Jenseits der Devise „Das Boot ist voll!“ soll der „Checkpoint“ zeigen, dass humanitäre und universelle Werte größer sind als Angst und Schrecken.

Hinweise oder Wünsche für eine Begegnung können unter Telefon 0178/687 70 21 oder per E-Mail an info@geheimagentur.net angemeldet werden. Termine für Aktionen und Treffen werden direkt am „Checkpoint“ angeschlagen. Die Treffen sind kostenlos. Das Projekt findet in Kooperation mit dem pathos München statt.

Donnerstag, 11. August 2016

Bauarbeiten Isarring und Ifflandstraße (Schwabing)

(ehemalige) Ampelanlage am Isarring
Das Baureferat führt im Isarring für den Anbau einer dritten Fahrspur zwischen der Einmündung Ifflandstraße und der Ausfahrt zur Dietlindenstraße umfangreiche Bauarbeiten durch. Bis zum 7. August wurden diese Arbeiten weitgehend außerhalb der Fahrbahnbereiche ohne wesentliche Einschränkungen des Verkehrs durchgeführt.

Dienstag, 9. August 2016

Stadtmuseum: Vortrag "Vom Dünnbier zum Craft-Bier"

Im Rahmen der Ausstellung "BIER.MACHT.MÜNCHEN" hält Professor Ludwig Narziß am Mittwoch, 10. August, 19.30 Uhr, im Saal des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1, den Vortrag "Vom Dünnbier zum Craft-Bier". Narziß spricht über das Dünnbier in den Nachkriegsjahren und die Situation der Münchner Brauereien zu dieser Zeit bis in die Gegenwart, über neue Märkte, Läuterbottiche, über Maischefiltertücher, den Oberteig, die Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatografie, über Autolyse-Erscheinungen, Drinkability und Flavourhopfen.

Narziß war gelernter und ehemals erster Brauer der Löwenbräu AG, Inhaber des Lehrstuhls für Technologie der Brauerei I an der Hochschule Weihenstephan von 1964 bis 1992 und zur selben Zeit Leiter der Bayerischen Lehr- und Versuchsbrauerei. Bis heute ist er der Mentor des deutschen Brauwesens.

Die Ausstellung "BIER.MACHT.MÜNCHEN" ist an diesem Abend bis 20 Uhr geöffnet. Das Abendticket kostet inklusive Ausstellung und Programm 3,50 Euro.

Montag, 8. August 2016

Isar: Baden und Bootfahren derzeit lebensgefährlich

(8.8.2016) Anlässlich mehrerer Boots- und Badeunfälle in der Isar am Wochenende weist das Referat für Gesundheit und Umwelt darauf hin, dass nach Starkregen-Ereignissen wie am vergangenen Freitag nicht nur die Wasserqualität erheblich sinkt, sondern dass mit steigenden Pegelständen auch die Strömung und Treibgut stark zunehmen. Die damit verbundenen Gefahren werden leider häufig unterschätzt. 

Bei den derzeitigen hohen Pegelständen können gefährliche Strudel entstehen. Einbauten und in der Isar treibendes Altholz und andere Gegenstände sind von der Wasseroberfläche aus meist nicht zu erkennen. 

Das Referat für Gesundheit und Umwelt rät deshalb derzeit dringend vom Baden in der Isar ab. Das gilt auch für das Bootfahren, welches nach der geltenden Bade- und Bootverordnung grundsätzlich ohnehin nur bis zu den Bootshäusern auf Höhe der Thalkirchner Brücke erlaubt ist.

Isar-Website des Referats für Gesundheit und Umwelt

Theatron Musiksommer 2016

Bühne des Theatron im Olympiapark

Noch bis 21. August:  Musik zum Nulltarif unter freiem Himmel

Der Theatron MusikSommer auf der See­bühne im Olympia­park wartet mit 57 Bands auf

Bayerischer Blues, Elektro-Fusion-Jazz, Haze-Rock oder Neo-Folk und World­music – damit sind nur einige der Musik­stile genannt, die bis 21. August auf dem Theatron Musik­Sommer zu hören sind. Die Band­breite zeigt die Leben­digkeit der Münchner Musik­szene. Insbe­sondere junge Talente aber auch etablierte Musi­ker – etwa die Killer­pilze, Textor oder Stabil Elite – folken, hip­hopen oder jazzen, was das Zeug hält. Täg­lich tre­ten ab 19 Uhr min­destens zwei Gruppen beim tradi­tionellen Musik­spektakel im Olympia­park auf.

Sonntag, 31. Juli 2016

Trauerakt für die Opfer des Amoklaufs am Olympia-Einkaufszentrum

Mit einem Gottesdienst in der Frauenkirche und einem Trauerakt im Bayerischen Landtag gedachte München, Bayern und ganz Deutschland der Opfer des Amoklaufs am Olympia-Einkaufszentrum. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte in seiner Trauerrede:

"Eine Woche der Trauer liegt hinter uns. Aber nach wie vor ist ganz München zutiefst erschüttert über den schrecklichen Amoklauf, der so viel Leid und Tod über unsere Stadt gebracht hat. Nach wie vor lässt uns diese ebenso grausame wie sinnlose Tat fassungslos zurück.

Wir sind in unseren Gedanken und in unseren Herzen bei allen, die einen geliebten Menschen verloren oder selbst zum Teil sehr schwere Verletzungen erlitten haben, nicht nur in München, sondern auch in Würzburg und Ansbach. Wir teilen das Leid der Angehörigen, deren Tochter, Sohn, Ehefrau, Mutter, Schwester oder Bruder nicht mehr zu ihren Familien zurückkehren wird.

Diese Menschen waren ein Abbild unserer Münchner Stadtgesellschaft. Deshalb war die grausame Tat, der fast ausschließlich Menschen mit Migrationshintergrund zum Opfer fielen, ein Anschlag auf das bunte, das vielfältige und tolerante München.

Unsere Stadt muss und wird auf die feigen Morde mit einem noch stärkeren Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft reagieren, dessen bin ich mir sicher.

Mit Blick auf die zahlreichen Medienberichte der letzten Tage, dass der Täter eventuell ein Rechtsextremist war, gilt mehr den je: Wir müssen auch weiter ge-meinsam gegen jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus und menschen-verachtender Gewalt aufstehen.

Unser München ist in den vergangenen 50 bis 60 Jahren auch durch die Integration hunderttausender Migrantinnen und Migranten geprägt worden. Sie wurden Teil unserer Münchner Stadtgesellschaft, sie haben unsere Stadt bereichert.

Die bewegenden Zeugnisse von Verwandten und Freunden der Opfer zeigen deren tiefe Verwurzelung in Nachbarschaft, Schule, Sportverein und Freundeskreis. Und deshalb werde ich weiterhin alles dafür tun, dass es auch in Zukunft ein gemein-sames München für Alle geben wird.

Der große Zusammenhalt der Münchnerinnen und Münchner zeigte sich auch schon in den Stunden der Unsicherheit nach den Schüssen am OEZ. Dass Menschen einander die Tür aufmachen und sich Schutz gewähren, und das in einer Situation, in der mutmaßlich draußen noch geschossen wird, ist ein Zeichen unglaublicher Solidarität. Das hat mich tief beeindruckt.

Solidarität gab es aber am vergangenen Wochenende nicht nur auf lokaler Ebene. Regierungen, Städte und Menschen auf der ganzen Welt haben ihre Verbundenheit und ihr Mitgefühl mit den Opfern der Gewalttat von München bekundet.

Besonders bewegt hat mich die Geste meiner Pariser Amtskollegin Anne Hidalgo, die zum Gedenken an die Münchner Opfer den Eiffelturm in den deutschen Landesfarben leuchten ließ. Paris – die vom Terror am meisten betroffene Stadt in Westeuropa – war in Gedanken bei uns.

Ich will aber auch die Leistung derjenigen würdigen, die nach der Tat in München im Einsatz waren, um Menschenleben zu schützen und zu retten. Die Polizei, die Feuerwehren, die Rettungskräfte und das Krankenhauspersonal, einfach alle, die dabei waren, haben Herausragendes geleistet, um zu helfen und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Mein Dank gilt auch den Einsatzkräften des Bundes, aus anderen Bundesländern und aus Österreich, die sie dabei unterstützt haben.

Trotz der schrecklichen Taten und trotz der beunruhigenden Terrorgefahr dürfen wir uns unsere freiheitliche, offene und tolerante Art zu leben nicht nehmen lassen.

Und vor allem dürfen wir uns nicht davon abhalten lassen, auch weiterhin Mitmenschlichkeit und Solidarität zu zeigen – so wie in den Stunden und Tagen nach den Schüssen am OEZ.

Es sind schwere Wochen für München und für ganz Bayern.

Es ist lange her, dass unsere Stadt mit Hass und Gewalt in diesem Ausmaß konfrontiert wurde. Das Oktoberfest-Attentat von 1980 und das Olympia-Attentat von 1972 liegen Jahrzehnte zurück.

Damals, 1972, war Kardinal Julius Döpfner Münchner Erzbischof. Von ihm stammt das Zitat: „Erst wenn wir uns dem Dunkel stellen, wird uns der Schritt ins Licht geschenkt.“ Seit jenem Freitag haben wir gesehen, dass die Stadt auch in dunklen Zeiten zusammensteht.

Ich weiß: Das ist nur ein schwacher Trost für die Betroffenen aber zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer für sie und uns alle, auch wenn es sicher lange dauern wird, um den Schmerz und die Traurigkeit zu überwinden."

Freitag, 29. Juli 2016

Neues Zentrum für LGBT-Jugendliche an der Blumenstraße

Blumenstr. 29, Stadtplanausschnitt
(29.7.2016) In den Räumen des ehemaligen „Cafés am Hochhaus“ an der Blumenstraße 29 entsteht ein Treffpunkt für lesbische, schwule, transgender und bisexuelle Münchner Jugendliche. Den Mietvertrag mit diversity München e.V. hat die GEWOFAG nun im Auftrag des Kommunalreferats abgeschlossen. Damit erfüllt sich ein Versprechen von Oberbürgermeister Dieter Reiter, das er der LGBT-Jugendarbeit im Jahr 2015 gegeben hat.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Taxispark ist geöffnet

Stadtplanausschnitt Taxispark
(26.7.2016) Der neue Taxispark nimmt Gestalt an. Die bisher nicht öffentlich zugängliche, 1,3 Hektar große Freifläche konnte die Stadt im Oktober 2014 vom Freistaat Bayern pachten. Dieser hat inzwischen die früheren Einbauten entfernt und das Gelände von Altlasten geräumt. Nun richtete das Baureferat knapp zwei Drittel des Geländes provisorisch her und macht diesen Bereich mit Rundweg, Sitzbänken und Liegewiesen ab sofort zugänglich.

Dienstag, 26. Juli 2016

Bürgerworkshop zum Bahnübergang Fasanerie am Mittwoch, 27. Juli

Luftbild Bahnübergang
Das Baureferat lädt zu einem Bürgerworkshop ein. Thema ist die künftige Platzgestaltung am Bahnübergang Fasanerie. Wünsche und Ideen sind willkommen. Der Workshop findet am Mittwoch, 27. Juli, ab 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle an der Georg-Zech-Allee 15-17 statt. Bei einem zweiten Treffen voraussichtlich Mitte September werden die Ergebnisse des Workshops vorgestellt, und wie diese im weiteren Planungsablauf berücksichtigt werden können.

Der beschrankte Bahnübergang in der Feldmochinger Straße soll durch eine weiter südlich neu entstehende Unterführung ersetzt werden. Für den Rad- und Fußgängerverkehr wird am derzeitigen Bahnübergang eine separate Unterführung erbaut, die auch die Bahnsteige der S-Bahn erschließt.

Sicherheitskonzept für die Wiesn

(26.7.2016) Einstimmig hat der Ältestenrat des Stadtrats heute in einer von Oberbürgermeister Dieter Reiter kurzfristig einberufenen Sondersitzung festgelegt, dass das Sicherheitskonzept für das Oktoberfest vom Veranstalter in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und der Polizei überprüft und das Ergebnis ohne weitere Stadtratsbefassung umgesetzt wird. Bereits am kommenden Donnerstag wird eine Arbeitsgruppe über die notwendige Fortschreibung beraten. OB Reiter: „Mit dieser Entscheidung ist jetzt sichergestellt, dass rechtzeitig alle Maßnahmen getroffen werden, die die Sicherheitsfachleute für nötig erachten, um die Wiesn so sicher wie möglich zu machen.“

Heute Infoabend für Interessenten zur Eröffnung von Großtagespflegen

Das Angebot an Betreuungsplätzen der Münchner Großtagespflege wird ausgebaut. Das Sachgebiet Kindertagesbetreuung des Stadtjugendamtes München sucht deshalb Interessentinnen und Interessenten, die eine Großtagespflege eröffnen wollen. Am Dienstag, 26. Juli, findet im Stadtjugendamt, Prielmayerstraße 1, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr ein Informationsabend statt.

Montag, 25. Juli 2016

Kondolenzbuch für die Opfer des Amoklaufs

Von 25. bis 29. Juli im Rathaus 

Ab Montag Mittag, 12 Uhr, liegt im I. Stock des Rathauses ein Kondolenzbuch für die Opfer des Amoklaufs vor dem Olympia-Einkaufszentrum aus. Das Rathaus ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr geöffnet.
Oberbürgermeister Dieter Reiter hat in einem Kondolenzschreiben an die Angehörigen jede Unterstützung von Seiten der Stadt angeboten und steht auf Wunsch auch für ein persönliches Gespräch bereit.